Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt


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Planetenprojekt der Großen in der Außenstelle war ein voller Erfolg!

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„Können wir nicht mal was mit dem Weltall machen?", fragte E. in einer verregneten Erdkundestunde der Klasse D (14-15 jährige Schüler*innen). Die Nachfrage stieß auch bei seinen Mitschüler*innen und nicht weniger bei der Lehrkraft auf großes Interesse und so sammelten sich nach und nach immer mehr Ideen, die sich perfekt in einem Sommerprojekt umsetzen ließen.
Die Aufgabe war letztendlich nicht weniger umfangreich, als dass unser Planetensystem in einem Modell nachgebaut werden sollte - und das nicht irgendwie, sondern maßstabsgerecht!

(Mehr Info? Bitte klicken!)


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Neben ihrer Größe und der Entfernung der Planeten zur Sonne lernten die Schüler*innen auch ihre Anordnung und Entfernung zueinander. Der bekannte Merksatz „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unser neues Planetensystem" (Sonne - Merkur - Venus - Erde - Mars - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto) wurde unglaublich schnell von allen verinnerlicht und man konnte mit der praktischen Umsetzung beginnen und die Planeten in der vorher ausgerechneten Größe erstellen.
So reichten die gebastelten Planetenmodelle von dem winzigen Zwergplaneten Pluto mit einem Modelldurchmesser von gerade einmal 2,3 Zentimetern bis zum größten Planeten unseres Sonnensystems, dem Jupiter, mit 1,42 Metern! Man übertreibt nicht, wenn man sagt, dass wahre Kunstwerke entstanden sind! So wurden selbst Details wie die Ringe des Uranus und die abwechslungsreiche Gashülle des Jupiters und Saturns liebevoll künstlerisch ausgestaltet.
Doch nicht nur die Größe der Planeten zueinander wurde dargestellt. Auch die Entfernung zueinander und zur Sonne wurde mit einem zweiten Maßstabswert errechnet. Schließlich wollte man das Planetensystem auch draußen aufbauen und nicht von „der Sonne" (der Schule in Boostedt) aus gesehen irgendwo 6 Kilometer entfernt in Neumünster beim Pluto enden. Das wäre nämlich wirklich so, wenn man die gleiche Umrechnungszahl genommen hätte, wie bei der Größe der Planeten! Doch auch mit dem zweiten Umrechnungswert wurde allen klar, wie weit unsere Planeten eigentlich voneinander entfernt sind! So ist die Erde in unserem Modell gerade einmal 1,5 Meter von der Sonne entfernt gewesen, während die arme Schülerin Z. ganze 60 Meter weit weg von der „Schulsonne" stapfen musste, um ihren winzigen, eisigen Zwergplaneten Pluto an die richtige Stelle zu setzen!
Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass alle unglaublich produktiv und kreativ und mit viel Spaß - trotz erschwerender Abstandsregeln - an diesem Projekt gearbeitet haben! Hurra! Applaus und Abgang, zweiter und dritter Vorhang inklusive ;)!



Sascha Klopp