Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt


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Fischbrötchen meets Räuchermännchen

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Das Bundesnetzwerk bildung.digital ermöglicht nicht nur einen digitalen Austausch und Beratungen mit Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet, sondern auch persönliche Besuche an Partnerschulen werden unterstützt. Im Rahmen unserer Arbeit seit nunmehr fast zwei Jahren haben wir unsere Partnerschule aus Brand-Erbisdorf etwas südlich von Dresden besucht. Für zwei Unterrichtstage hospitierten wir an einer Oberschule, die vergleichbar mit unserer Gemeinschaftsschule sowohl was die inhaltliche Arbeit als auch die äußeren Rahmenbedingungen angeht. Beide Schulen befinden sich in der schwierigen, aber auch unglaublich spannenden Phase des digitalen Übergangs. Bereits im Vorwege erkannten wir schnell, dass wir ähnliche Probleme in der Umsetzung, aber auch ähnliche Wünsche und Vorstellungen haben.

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Empfangen wurden wir schon direkt im Hotel, wo unsere Gastgeberinnen mit Getränken und einer Mitternachtssuppe auf uns warteten. Die tolle Bewirtung setzte sich am folgenden Tag in der Schule fort, als wir nach zwei informativen Blöcken Unterricht gemeinsam mit einigen Lehrern vor Ort über Probleme und Lösungen auf dem Weg zur Digitalisierung von Unterricht diskutierten.
Doch nicht nur fachlich haben wir interessante und informative Dinge ausgetauscht. Die Nachmittage waren mit kulturellen Highlights gespickt. Am Donnerstag fuhren wir ins nahegelegene Erzgebirge in den malerischen Ort Seiffen, der weltweit für seine Handwerkskunst bekannt ist. Die typisch sächsischen Räuchermännchen und traditionellen Schwippbögen konnten wir hier zu hunderten in unzähligen kleinen Geschäften bewundern. Auch der Freitag ließ unser kulturelles Herz höher schlagen, als wir die Universitätsstadt Freiberg besuchten. Im typisch mittelalterlichen Stil und nahezu vollständig restauriert verliebten wir uns in die kleinen Gassen und nutzen auch hier neben der schönen Optik die Zeit für den Austausch mit unseren Gastgeberinnen.
Nach zwei Tagen vollgepackt mir Programm und Austausch müssen wir leider schon wieder unsere Taschen packen und uns auf den Rückweg machen. Aber die tollen Eindrücke und Informationen nehmen wir natürlich mit und freuen uns schon auf weitere Projekte wie diese. Vielleicht erwächst ja aus dieser Reise auch eine weitere Zusammenarbeit, in der auch Schüler eingebunden werden können. Denn gerade der persönliche Besuch hat uns einmal mehr gezeigt, dass es unersetzlich ist, eigene Wege zu suchen und nur durch den direkten Dialog und die Beratung auch erreichbar sind.
Auf diesem Wege möchten wir uns auch noch einmal bei unseren Gastgeberinnen bedanken, die uns nicht nur fachlich, sondern auch kulinarisch und kulturell verwöhnt haben. Gerne würden wir uns bei einem Gegenbesuch revanchieren.



(Alexander Ohl)