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Bericht über die Paris-Fahrt im Juli ´18

paris1_400 Unsere Paris-Fahrt startete am frühen Montagmorgen, den 02.07.2018 in Hamburg. Etwas verschlafen trafen wir uns gegen 5 Uhr am Hamburger Flughafen. Nach einer reibungslosen Sicherheitskontrolle stiegen wir in unsere Maschine, die uns sicher nach Paris - Aéroport Charles de Gaulle brachte. Von dort aus ging es mit dem Zug (RER) in unser Hotel, wo wir unsere erste Verschnaufpause machten. Wir erfrischten uns und dann ging es in die Pariser City.

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Unsere erste Station war das Museum „Le Louvre". Dies kam uns sehr gelegen, da sich die Temperaturen bei 30°C bewegten und wir uns so im Inneren aufhalten konnten. Im Louvre hatten wir drei Stunden Zeit, um uns in Kleingruppen mit der Kunsthistorie vieler Jahrhunderte auseinanderzusetzen. Die Ausmaße des Museums waren beeindruckend und für einen ausführlichen Rundgang hätten wir sicherlich mehrere Tage gebraucht. Somit lag das Hauptaugenmerk der meisten SchülerInnen auf dem berühmtesten Gemälde des Museums: „La Joconde" (Mona Lisa). Da es nicht nur uns so ging, war der Andrang auf das Gemälde groß. Dennoch konnten wir schöne Erinnerungsfotos schießen.

Nach dem Besuch des Museums bummelten wir stilecht über die Champs-Elysées und bewunderten die großen Geschäfte namenhafter französischer und internationaler Marken. Wer der französischen Nascherei „Macarons" verfallen ist, machte einen kleinen Abstecher zu „Ladurée". Hier soll es die besten Macarons der Stadt geben, was die lange Warteschlange vor dem Geschäft widerspiegelt. Auf den Champs-Elysées hatten wir eine Stunde Freizeit, die viele zum Shoppen nutzten. Wir trafen uns am Arc de Triomphe wieder, um schließlich die Heimfahrt ins Hotel anzutreten. Dort angekommen, bezogen wir die Zimmer und ruhten uns ein wenig aus.
Gegen Abend ging es noch einmal auf Tour. Wir besichtigten das Viertel „Montmartre", ein Labyrinth pittoresker Straßen. Dorthin gelangten wir mit der „Funiculaire", einer Seilbahn, die den unteren mit dem oberen Stadtteil verbindet. Neben vielen Restaurants und ebenso vielen Künstlern, die hier ihre Werke verkaufen, war die Basilika „SacréCœur" ein Highlight dieses Ausflugs. Das Viertel bot einen atemberaubenden Blick über die französische Hauptstadt, die sich im Sonnenuntergang von ihrer schönsten Seite zeigte.

Am nächsten Tag brachen wir nach einer erholsamen Nacht in Richtung Innenstadt auf. Wir besichtigten die Kathedrale „Notre Dame" und das umliegende Viertel „Quartier Latin". Hier haben wir eine typische Pariser Eiskreation bei „Amorino" zu uns genommen, was eine willkommene Abkühlung darstellte.

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Anschließend ging die Tour weiter ins Fußballstadion „Stade de France". Hier kamen nicht nur Fußball-Fans auf ihre Kosten, denn die Vorbereitungen für ein Ed Sheeran- Konzert waren in vollem Gange. Wir hatten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Stadions zu schauen. Insbesondere in den Kabinen und Vorbereitungsräumen war der Geist der „Champions du Monde" von 1998 und, wie wir mittlerweile wissen, der aktuellen Weltmeister zu spüren.

Im Anschluss an eine kleine „Sieste" fuhren wir zu der Sehenswürdigkeit, auf die sich die Gruppe am meisten freute: „La Tour Eiffel". Die Sportlichen unter uns nahmen die Treppen bis zum Aussichtsplateau, andere ließen sich im Fahrstuhl bis zur Spitze des 324m hohen Turms chauffieren. So oder so waren wir von der Sicht auf die Stadt beeindruckt. Wir erkannten viele Sehenswürdigkeiten wieder und der großartige Ausblick wurde in vielen Selfies festgehalten. Nachdem alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, machten wir es uns unter dem Eiffelturm gemütlich und sahen das Fußballspiel England vs. Kolumbien, was unentschieden ausging. Dennoch gab es Anlass zur Freude, denn es gab einen Geburtstag zu feiern. Joyeux anniversaire, Floriane! Wie kann man schöner in sein neues Lebensjahr starten als unter demstrahlenden Eiffelturm? Am darauffolgenden Tag führte uns unsere Reise in das Pariser Umland. Es gingin die Palastanlage Versailles. Der Barockbau und die dazugehörigen Gartenanlagen erstrecken sich über ein riesiges Territorium, welches bereits von außen sehr eindrucksvoll ist. Das prunkvolle Innere des Schlosses verdeutlicht die Relevanz des Palastes als politisches und kulturelles Zentrum seiner Zeit. Mit diesen Eindrücken verließen wir Versailles in Richtung Innenstadt, um den vorletzten Tag unserer Reise mit einer Seine-Fahrt abzuschließen. Vom Wasser aus bekamen wir noch einmal die Höhepunkte der Stadt zu sehen. Der letzte (Halb)-Tag unserer Paris-Fahrt kam viel zu schnell und musste daher noch gut genutzt sein. Wir machten uns auf den Weg in die Innenstadt, um die Gegend um das Centre Pompidou zu erkunden. Wir trafen auf wichtige Orte der lokalen Street Art-Szene, welche dieses Viertel prägen. Da wir nur wenig Zeit hatten, bekamen wir Freizeit, um in das Kunst- und Ausstellungshaus „Centre Pompidou" zu gehen, die Zeit für einen Bummel in „Les Halles" zu nutzen oder durch das Viertel zu flanieren. Dies war der letzte Punkt unserer Paris-Fahrt. Einige wunderschöne und unvergessliche Tage gingen somit leider zu Ende. Wir waren eine tolle Gruppe und hatten eine schöne Zeit zusammen. Ein großer Dank gilt dem Schulförderverein, der uns in unserem Vorhaben unterstützte. Merci beaucoup!

Die Parisfahrer aus den Klassen 8, 9 und 10 mit Frau Grimm und Frau Böhnke

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